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Sind Sie es schon?

Irene Slama


Meine Familie und ihre Generationen erlebe ich nicht nur persönlich in all ihren Facetten – auch beruflich kann ich meine Erfahrungen aus Unternehmenssicht einbringen.

Irene Slama

Unternehmensberaterin, Auditorin
Beruf – Familie – Generationen Management

Wie wollen wir alt werden?
    

       

  ... die beste Lösung!                                    

Nachlese:

Zahlreiche Interessierte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich sind auch diesmal wieder der Einladung zum Netzwerktreffen gefolgt.

 


 

Die Themenschwerpunkte werden in der Einleitung kurz umrissen:

- wie wichtig es ist, dass Pflegende und Pflege Beanspruchende/in Anspruch Nehmende gut miteinander können

- was es braucht an innovativen Ansätzen und was schon getan wird, damit die hoch nachgefragten Pflege- und Gesundheitsberufe mit Begeisterung aufgegriffen und angegangen werden

- welche ganz neue, eigeninitiative Modelle zu den Einbahnen Heim- oder Daheim-Pflege treten können

In der Vorstellungsrunde fließen persönliche Erfahrungen ein, die diskutiert werden.

Die Inputs der Expertenrunde beleuchten:

LAbg Waltraud Rohrer:

- Verschiedene Pflegeausbildungswege stellen auf die verschiedenen Anforderungen ab. Neue Projekte wie zB Consenso (ähnlich einer Gemeindeschwester), Wohnungsbau mit verschiedenen Hülsen (flexibel – da kann man auch alt werden), Jung-Alt-Modelle im Wohnbau berücksichtigen ...

Mag. Anja Silberbauer:

- Grundsätzlich ist 24-h-Pflege sehr sensibel. Es geht um Harmonie in einem sehr intimen, pesönlichen Verhältnis. Harmony & Care bringt die „richtigen Menschen in der 24-h-Pflege zusammen: Betreuungsleister & Betreuungsempfänger werden gematcht. Es ist wichtig, dass auch die älteren Menschen in den Test einbezogen werden. Wenn die Chemie stimmt, stimmt auch alles drumherum – für beide Parteien. Neu im Fokus stehen auch Wohngruppen. Die Digitalisierung wird jedenfalls fortschreiten, derzeit gibt es noch ein Stadt-Land-Gefälle.

PDL Melanie Maier MBA: Hat sich entschuldigt.

Mag. Jan Ledóchowski:

- Pflege und Vereinbarkeit wird im betrieblichen Alltag nicht so offen behandelt wie Vereinbarkeit auf Grund von Kinderbetreuung. Kinderbetreuung wird positiver wahrgenommen. Die Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Beruf wird an Relevanz noch zunehmen und wird in den Auditierungen konkret angesprochen und erarbeitet.

Irene Slama:

- Schon allein auf Grund demografischer Daten (2020 werden in Österreich lt. Statistik Austria 1,7 Mio. Menschen über 65 sein) werden sich neue Modelle entwickeln. Vor allem Modelle gegen das Alleinsein im Alter. Bereits jede/r Dritte in Österreich lebt allein, rund 1,4 Mio. Single-Haushalte stehen rund 2,4 Mio. Mehrpersonen-Haushalten gegenüber. Hier setzt Golito an. „Golden Living Together" bringt Menschen zusammen, die alleine (noch oder schon wieder) oder zu mehreren leben und mit weiteren anderen zusammenziehen wollen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Gemeinschaft einüben und leben noch vor der Pflegebedürftigkeit, Kosten sparen, Aufgaben übernehmen, sich aber auch rückziehen können. Der Ansatz geht zuerst von den Menschen aus – wer passt zu wem?